“Was mit Holzschnitten begann, die je nach Blickwinkel Unterschiedlichstes entdecken ließen, gewinnt jetzt in den KUULlus räumliche und eben vorerst vor allem tierische Form. Streichen und Spielen ist hier nicht nur erlaubt, sondern ganz bewusst gewünscht” schrieb Dr. L. Sauer-Kaulbach bei der 1. Ausstellung von KUULlus in Koblenz am 15. 5. 2008 im Marstall. Statt Fell und Federn bedecken Holzschnitte die rundlich reduzierten Körper. Und bei der Ausstellung im Kunstverein Bad Homburg teilte die Laudatorin Dr. S Bickel am 22.5. 2009 …. Zwei verschiedene Arten von Skulpturen, zwei verschiedene Wortschöpfungen. KUULlus stammt von Cool. Kuhle Formen sind damit gemeint. Wohl gemerkt Kuhle mit KUHLE. Ein eingedeutsches Englisch, das den Sprachwitz und das liebevolle Verhältnis EDITHAs zu den Figuren umschreibt. Etwas, das normalerweise als COOL gilt – Cool geschrieben, ist etwa das souverän ist, bewundernswert, gut aussehend, oder ich gut anfühlend. All diese Adjektive treffen auch auf die kuhlen Formen zu. Verschiedenste Wesen tummeln sich hier. Es gibt eine ganze Reihe von Tieren, aber auch menschliche und weibiche Formen. Alle sind von einer eigenen, häufig sehr bunten Farbigkeit. Selbst von weitem schon meint man eine collageartige Oberfläche zu erkennen. Der Eindruck bestäigt ich bei näherem Hinsehen jedoch nur aus der Nähe wird erkennbar,aus welchem Ausgangsmaterial die Collagegestaltung der Haut dieser Plastiken besteht. Es sind Farbholzsschnitte. Und in diesen Holzschnitten finden sich zum Teil selbst wieder kleinere Bilder, Schriften und Figuren. Die Formensprache der KUULlus ist stets rund und knebbelig. Ihre Figuren sind nicht anatomisch gedacht. Es sind Formschmeichler, die das grundlegende Wesen eienr Ente lebendig erfassen. Man möchte sie berühren, streichen. Sie wirken farbenfroh und lebendig und sind stabiler, als man meinen würde. Durch Verwendung von Bootslack als Finish sind die kleinen Kerlen tatsächlich auch wetterfest und können ihr Heim auch im Freien finden…..”